Die meisten Menschen im Land werden für das Wetter in den nächsten 10 bis 14 Tagen wahrscheinlich nur lobende Worte finden: Der Frühsommer nimmt Form an. Frostempfindliche Pflanzen können nun endlich in die Gärten oder in die Balkonkästen. Außerdem ist jetzt Schluss mit dem ständigen Auf und Ab der Höchsttemperaturen von Woche zu Woche. Nachmittags werden zumeist um 25 Grad und in den Frühstunden nur selten unter 10 Grad gemessen.
Wenige kleine Wermutstropfen sind jedoch im Spiel: Vor allem nachmittags und abends entladen sich einige Gewitter. Das gilt insbesondere für die Südhälfte. Auslöser der stellenweise kräftigen Gewitterschauer ist ein kleines Tief über Mitteleuropa. Ansonsten dominiert unter dem Einfluss eines kräftigen Ostseehochs der Sonnenschein. Dabei frischt der östliche bis nordöstliche Wind vor allem tagsüber auf.
Die trockene und insgesamt sonnige Ostwindlage bestimmt voraussichtlich auch über Pfingsten das Geschehen. Die Höchstwerte liegen dann weiterhin bei angenehmen 25 Grad. Deutlich kühler ist es nur in höheren Lagen und bei auflandigem Wind im Ostseeumfeld. Selbst in den Mittelgebirgen und in den Alpen trüben ein paar zu Schauern oder Gewittern neigende Quellwolken den freundlichen Gesamteindruck nur wenig.